Chlausi 17 – Die Samichlaus-Entführung

Die Samichlaus-Entführung

Unsere Reise ins Chlausi begann am Bahnhof. Zu unserer Überraschung waren auch der Samichlaus und der Schmutzli dabei. Bald bemerkten wir jedoch, dass die zwei nicht gleicher Meinung waren und sich immer wieder gestritten haben. Der Streit wurde immer lauter und Schmutzli regte sich furchtbar auf.

Plötzlich packte Schmutzli den Samichlaus und Entführte ihn. Alles ging so schnell, dass wir ihn aus den Augen verloren haben. Jedoch hatte er, bei der Entführung den „geheimen Samichlausentführungs-Plan“ mir zerstückelten Kartenteilen und einem Fahrplan verloren.

Die Reise

Wir studierten den Fahrplan und bemerkten, dass der Schmutzli bereits weg ist. So nahmen wir einen Zug später in die gleiche Richtung und nahmen so die Fährte des Samichlaus‘ auf. An der Endhaltestelle des Bahnhofes angekommen haben wir auch sogleich die Karte zusammengesetzt und folgten ihr.

Die Schwanen-Rettung

Unterwegs assen wir bei einem Weiher unseren Lunch. Auf diesem Weiher war auch ein Schwan der immer in der Nähe des Ufers umher schwamm. Einige Leiter bemerkten, dass er mit einem Silch gefangen war und  informierten die Feuerwehr. So durften wir noch bei einer aufregenden Schwanen-Befreiung dabei sein. Leider schwamm der Schwan fort und konnte nicht befreit werden.

So machten wir uns weiter auf dem Weg. Unterwegs fanden wir noch weitere Kartenteile, die uns zu einem Pfadiheim führten.

Die Befreiung

Im Haus fanden wir auch den Samichlaus. Dieser erzählte uns, dass Schmutzli eifersüchtig auf ihn sei, da der Samichlaus immer der gute sei. Weiter sei der Schmutzli alleine die Kinder besuchen gegangen. Die ganze Entführung hat den  Samichlaus so aufgewühlt, dass er sich zuerst einmal hinlegen musste.

So hatten wir Zeit um Gritibänze zu backen und unseren Zvieri zu essen.

Samichlausfeier & Pfadiversprechen

Nachdem sich der Samichlaus erholt hatte, gab es auch noch eine Samichlausfeier, bei der jeder von uns ein Sprüchlein aufsagte und auch ein Feedback bekam.

Am Ende der Feier stellte der Samichlaus fest, dass wir ja Pfadfinder sind und er erzählt uns von seiner Zeit als Pfadfinder „Befino“ in der Pfadi „Polarkreis“. Dabei bemerkt er, dass wir ja gar kein  Pfadiversprechenabzeichen auf der linken Brust tragen und er wünscht sich, dass wir dies Ablegen. Da er so eine Vorahnung hatte, hat er uns am Morgen noch den Auftrag gegeben, das Pfadiversprechen in Gebärdensprache zu lernen.

Für das Pfadiversprechen kommt extra noch ein Besucher vorbei, welcher uns das Pfadigesetz noch einmal näher bringt uns uns dann, draussen beim Feuer, auch das Versprechen abnimmt.

Müde aber überglücklich gehen wir schlafen.

Knoten basteln

Am Morgen nach dem Frühstück, bastelten wir aus einer selbst fluoreszierenden Schnur doppelte 8-er Knoten her. Ganz im Zeichen des Pfadiversprechen schenkte jeder seinen Knoten an jemand anderen.

Die Suche nach Schmutzli

Danach, erfuhren wir von den Leitern, dass der Samichlaus bereits auf der Suche nach seinem alten Freund ist um sich auszusprechen. Damit wir ihm auch folgen können, hat er uns noch eine Nachricht hinterlassen wie wir ihn finden können. So machten wir uns im Haus auf die Suche nach der Botschaft.

Wir fanden eine Karte mit dem Rückweg.

Der Rückweg

Auf dem Rückweg kamen wir wieder am Weiher vorbei, der Schwan war nicht mehr da. Nach einem Zwischenhalt im Shilcity, wo wir genüsslich unseren Lunch assen, kamen wir am Zielort an. Schmutzli und der Samichlaus kamen uns dort entgegen. Der Schmutzli erklärte uns, dass er einen Fehler begannen hatte als er den Samichlaus entführt hat. Weiter hat er bei den Besuchen bei den Kindern gemerkt, dass es ohne den Samichlaus gar nicht geht. Darum haben sich beide ausgesprochen und wollen in Zukunft wieder gemeinsame Wege gehen. Damit dieses auch funktioniert, gehen beide in eine Paartherapie. 😉

Leider war das aufregende Wochenende auch bereits wieder vorbei